Preisträger vom Stadteilpreis 2011 von MOPO und der PSD Bank Nord

„Kleine Leseratten“: Zlata Vodanovic (34) hat einen Leseclub für Kindern gegründet und begeistert sie dafür, häufig mal ein Buch in die Hand zu nehmen. Der Verein kooperiert mit Schulen und Jugendzentrum. Für die Einrichtung eines Leseclubs an der Rudolf-Ross-Schule (Neustadt) gibt es vom Stadtteilpreis 1700 Euro. Damit werden Bücher, Kissen und Möbel angeschafft.
Foto auf der MOPO Internetseite : Florian Quandt
Foto auf der Lesenetzwerkseite: Stephan Gabriel

Holger Stanislawski: "Was Sie leisten, ist klasse"
Von Simone Pauls
Sie ehrten die Preisträger im Baalsaal des FC St. Pauli-Stadions: Holger Stanislawski (v.l.,), Trainer des FC St. Pauli, Dieter Jurgeit, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Nord und Frank Wieding, stellvertretender Chefredakteur der Hamburger Morgenpost
Sie ehrten die Preisträger im Baalsaal des FC St. Pauli-Stadions: Holger Stanislawski (v.l.,), Trainer des FC St. Pauli, Dieter Jurgeit, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Nord und Frank Wieding, stellvertretender Chefredakteur der Hamburger Morgenpost
Foto: Florian Quandt
Sie ehrten die Preisträger im Baalsaal des FC St. Pauli-Stadions: Holger Stanislawski (v.l.,), Trainer des FC St. Pauli, Dieter Jurgeit, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Nord und Frank Wieding, stellvertretender Chefredakteur der Hamburger Morgenpost
Sie ehrten die Preisträger im Baalsaal des FC St. Pauli-Stadions: Holger Stanislawski (v.l.,), Trainer des FC St. Pauli, Dieter Jurgeit, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Nord und Frank Wieding, stellvertretender Chefredakteur der Hamburger Morgenpost
Foto: Florian Quandt

Um Fußball ging es im Stadion des FC St. Pauli am Dienstagabend ausnahmsweise nicht. Sondern um gute Taten! Im Ballsaal des Stadions ehrten MOPO und PSD Bank Nord die Gewinner des Stadtteilpreises 2011.

„Großen Respekt – was Sie leisten, ist klasse“, sagte St. Pauli-Trainer Holger Stanislawski, Schirmherr des Stadtteilpreises, zu den Preisträgern und ihren Gästen.

Fast 200 soziale Einrichtungen haben sich um den Stadtteilpreis beworben, den MOPO und PSD Bank Nord zum dritten Mal ausgeschrieben hatten. 100000 Euro waren im Topf, sie wurden auf 14 Preisträger verteilt.

100 Gäste drängten sich am Dienstagabend im Ballsaal – Menschen, die ihre Arbeit sonst im Hintergrund leisten. Mit dem Preis gab es nun den Lohn dafür. „Hamburg kann stolz auf dieses soziale Engagement sein“, sagte Frank Wieding, stellvertretender Chefredakteur der MOPO. „Machen Sie weiter so – die Stadt braucht Menschen wie Sie“, lobte Dieter Jurgeit, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Nord. Und es geht weiter. Weil der Stadtteilpreis so erfolgreich ist, wird er auch 2012 fortgesetzt.
Der Stadtteilpreis

Im Jahr 2009 wurde der Stadtteilpreis erstmals ausgelobt – die Ehrung von MOPO und „PSD-Bank Nord“ ist nun zum dritten Mal verliehen worden. Um einen Teil der 100000 Euro Preisgeld können sich gemeinnützige soziale Einrichtungen mit Sitz in Hamburg bewerben. Die Idee dahinter: Soziales Engagement soll langfristig gefördert und sichtbar gemacht werden. Unter den fast 200 Bewerbern waren unter anderem Arbeitslosen-Initiativen, Kirchengemeinden, Kitas, Schulen, Nachbarschafts-Projekte und Stadtteil-Einrichtungen. Die Bewerbungsrunde für den Stadtteilpreis 2012 beginnt im Herbst.