Workshop „Wege aus der Materialflut“

Begrüßung der Gäste durch die Vorsitzende der AG Frau Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert (HAW Hamburg)

Unter dem Thema „Wege aus der Materialflut“ fand am 23. Januar 2017 im Hühnerposten der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen der Workshop der AG Qualität in der Leseförderung statt. Es ging einen ganzen Nachmittag um Materialien zur Sprachförderung für Flüchtlingskinder. Das Angebot richtete sich dabei besonders an Vorleser im Ehrenamt.

 

Andrea Herzog (Hörcompany) bei ihrer Tischgruppe (Hörmedien)
Beate Widlok (Goethe Institut) bei ihrem Vortrag zu „frühkindlicher Mehrsprachigkeit“

 

Die Masse an Materialien zur Lese- und Sprachförderung von Flüchtlingskindern hat in den letzten Monaten enorm zugenommen. Alleine die Sichtung dieser Materialien kann aufwendig sein. Dabei stellt sich dann häufig die Frage: „Ist das geeignetes Material?“ Aus diesem Grund entschied sich die AG Qualität in der Leseförderung dafür, einen Workshop zu entwickeln, der den Teilnehmern die Sichtung von verschiedenen Materialien abnimmt und Impulse aus der Praxis vorstellt.

 

Heidi Jakob (Hamburger Öffentliche Bücherhallen) bei ihrer Tischgruppe zu Visual Literacy
Birte Ebsen (Hamburger Öffentliche Bücherhallen) bei ihrer Tischgruppe zu Büchern und Spielen, die sich für die Arbeit mit Flüchtlingskindern eignen

 

Die Workshop-TeilnehmerInnen an den jeweiligen Tischgruppen

Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert begrüßte die rund 40 TeilnehmerInnen und die Referentinnen in der Zentralbibliothek am Hühnerposten. Nach einer kurzen Einleitung hielt Beate Widlok vom Goethe Institut München einen Impulsvortrag zum Thema „Frühkindliche Mehrsprachigkeit“. Gemeinsam mit ihrem Team entwickelte Widlok verschiedene Materialien – vor allem für die Sprachförderung im Ausland lebender Kinder, die Deutsch als Zweitsprache lernen möchten.

 

Cornelia von der Heydt (BürgerStiftung Hamburg) (links außen) bei der Evaluation mit den Tischgruppen-Leiterinnen Andrea Herzog (Hörcompany), Birte Ebsen (Hamburger Öffentliche Bücherhallen), Heidi Jakob (Hamburger Öffentliche Bücherhallen), Birgit Ziermann (Märchenforum Hamburg) und Heike Roegler (Kinderbuchhaus Altona) (von links nach rechts)

Im Anschluss an den Vortrag konnten sich die TeilnehmerInnen an verschiedenen Tischgruppen versammeln. Dort wurde ihnen Material vorgestellt und Input zu verschiedenen Sprachförderungsaktionen mit Flüchtlingskindern gegeben. Folgende Themenbereiche gab es zu entdecken

  • Birte Ebsen (Bücherhallen Hamburg) stellte Bücher und Spiele vor, die sich besonders für die Arbeit mit Flüchtlingskindern eignen.
  • Heidi Jakob (Bücherhallen Hamburg) legte ihren Fokus auf (Sach-) / Bilderbücher und auf die besondere Funktion von Visual Literacy.
  • Heike Rögler (Kinderbuchhaus Altona) vermittelte Apps zur digitalen Sprachförderung.
  • Birgit Ziermann (Märchenforum Hamburg) stellte Formate aus dem Bereich Sprachförderung durch Märchen vor.
  • Andrea Herzog (Hörcompany) brachte Materialien aus dem Bereich Hörmedien und Sprachförderung mit und präsentierte diese den Teilnehmern.

 

Materialien und Informationen aus dem Impulsvortrag und den Tischgruppen werden wir bald zum Download bereitstellen. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert ( ute.krauss-leichert[at]haw-hamburg.de )